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26.12.06 - über den Wolken auf dem Ochsenkopf im Fichtelgebirge (1024m)


Um 5.15 Uhr klingelte der Wecker - doch ein Blick auf das Satellitenbild
ließ mich zweifeln, zum Ochsenkopf aufzubrechen, da der Hochnebel über Nacht
gestiegen war. Doch mein Vater und ich entschieden uns doch loszufahren
(es sind hin und zurück immerhin etwa 160 km...).
Am Karches (kleiner Weiher auf der Ostseite des Ochsenkopfs auf 740m) angekommen,
machten wir uns um 7 Uhr auf den Weg zum Gipfel. Auf 950m war noch immer keine blaue Lücke
in der Hochnebelsuppe zu sehen - die Hoffnung doch noch über den Hochnebel zu kommen
schwand fast komplett. Doch ein paar Meter höher war tatsächlich ein kleiner Fleck mit blauem
Himmel zu sehen und auf dem Asenturm (Aussichtsturm, ca. 20-25m hoch) waren wir etwa auf gleicher
Höhe (ca. 1050m) mit der Hochnebelobergrenze, die gegen 10 Uhr noch bis auf etwa 950m sank.
Die 3km und knapp 300 Höhenmeter schafften wir aufgrund des Schneemangels in 45min
und so waren wir sogar noch 20min vor Sonnenaufgang (8.05 Uhr) auf dem Gipfel.
Eigentlich wollte ich schon am 25.12. zum Ochsenkopf fahren - am 24.12. war es jedoch
den ganzen Tag komplett wolkenlos - doch in der Nacht zum 25.12. zog mit auffrischendem
Ostwind der Hochnebel aus Tschechien herein und ich ärgerte mich, dass ich nicht gefahren bin.
Zum Glück - denn in der Nacht auf den 26.12. stieg die Hochnebelobergrenze von etwa 850-900m
auf 1050-1100m an, dadurch fiel die Temperatur von +2 bis +5°C auf -4°C und über Nacht
bildete sich an den Bäumen bis zu 5cm Rauhreif, der die Landschaft um ein vielfaches verschönerte !

Auf etwa 975m - im Hochnebel, aber über unseren Köpfen sah man bereits den Himmel



beschneit wurde das Gipfelplatteau auch



hier waren es immerhin bis zu 15cm...Betonschnee



einige Minuten vor Sonnenaufgang - auf gleicher Höhe mit der Obergrenze



Richtung Westen hatte man bereits einen herrlichen Blick auf den Hochnebel



unglaubliche Farben



der Schneeberg (1051m) spitzte über den Hochnebel



ohne Worte...









der Nordhang (2300m lang) wurde etwas beschneit









Nach 30min bei -5°C und Ostwind bis 40 km/h waren meine Finger eingefroren - nach ein paar
Minuten aufwärmen im Turm stand die Sonne schon etwas höher und beleuchtete die ersten Baumgipfel.



2 Bilder vom Rauhreif






Glorie (schwach in der Bildmitte zu erkennen)



45min nach Sonnenaufgang hat es die Sonne auch über den Hochnebel geschafft



























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