
8.6.08 - 3. Exkursion in das Münchner Umland
Thema: Nördliche Kalkalpen - Wallberg (1722,5 m) am Tegernsee
Wie in einem Freilichtmuseum durchwandert man die Schichtfolge von der Obertrias bis in den Oberjura.
Die Kräfte der Alpenentstehung haben diese Schichtfolge derart eingeengt, dass eine geologische Doppelmulde entstanden ist.
=> Anstehende Gesteine der Wallbergexkursion
Zeichnung mit Legende vom Aufbau des Wallberggebiets


an der Bergstation (1624 m) - mit dem Wetter hatten wir diesmal leider kein Glück :-(

Blick in den Mittertaler Graben

meist streichen die Schichten West-Ost und fallen steil (80-90°) nach Norden (im Bereich des Wallberggipfels) und nach Süden (im restlichen Gebiet bis zum Setzberg) ein

die Wetterstation am Wallberg (1615 m)

Erosionsrinnen

Übergangsbereich Kössener Schichten - Plattenkalk

Blick zum Wallberggipfel (1722,5 m) - dieser besteht aus Plattenkalk.
Während die Schichten im Vordergrund mit 25-60° einfallen, sind es im Gipfelbereich gerade mal noch 3-6°.


letzter Schneerest im Gipfelbereich

Blick zurück zur Bergstation

der Setzberg (1706 m), darunter das Wallberghaus (1507 m)

Die Grate die mit Bäumen bewachsen sind, bestehen aus Verwitterungsresistenten Plattenkalken.
Der Hügel am rechten Bildrand am Weg entstand durch einen Bergsturz.

am Nachmittag löste sich der Nebel plötzlich auf und gab den Blick auf den Tegernsee frei

größerer Schneewehenrest

Blick zurück - Wallberghaus, Bergstation und Wallberggipfel

Zurück