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4.10.08 - Prag (Praha)
- Auf dem alten Königsweg -


Das Kloster Strahov (Strahovský klášter) ist ist eine Abtei des Prämonstratenser-Ordens am Strahovské nádvoři im Prager Stadtteil Hradčany.

Weitere Informationen zum Kloster:
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von der Klosterterrasse hatten wir einen tollen Ausblick auf Prag




links im Bild der Veitsdom






Palais Czernin (Černínský palác) - hier befindet sich das tschechische Außenministerium


Loreto-Heiligtum, älteste böhmische Wallfahrtsstätte


Das Palais Schwarzenberg (Schwarzenberský palác) ist ein Renaissance-Palais auf dem Hradschin-Platz (Hradčanské náměstí).

Geschichte
Das dreiflüglige Gebäude wurde nach dem großen Burgbrand von 1541 nach Plänen von Augustin Vlach (Agostino Galli) für die böhmische Adelsfamilie Lobkowitz in den Jahren 1545-1567 als Stadtresidenz errichtet. Als eines der ersten Gebäude in Prag wurde es im Stil der italienischen Renaissance erbaut. Die Wände sind mit schwarzen Sgraffiti bemalt und täuschen damit ein regelmäßiges Natursteinmauerwerk aus sogenannten Diamantquadern, eine besondere Form von Buckelquadern vor. Auf den Treppengiebeln findet sich reicher Figurenschmuck. Auch im Inneren des Gebäudes haben sich reiche Deckenmalereien aus der Zeit um 1580 erhalten.

1719 gelangte das Palais durch Heirat in den Besitz der Familie Schwarzenberg, die im Jahr 1811 auch das benachbarte Palais Salm erwarb. Nach der kommunistischen Machtergreifung wurde das Gebäude in ein militärhistorisches Museum umgewandelt. Im Jahr 2002 ging das Haus an die Nationalgalerie Prag. Eine Generalsanierung erfolgte und ab 2008 sollen die Räumlichkeiten als Kunstgalerie dienen.

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kirchliches Gebäude vor der Prager Burg






Die Prager Burg (Pražský hrad) bildet das größte geschlossene Burgareal der Welt, liegt auf dem Prager Berg Hradschin (Hradčany) und ist das Ende des Königsweges.
Sie wurde im 9. Jahrhundert gegründet und hat während dieser Zeit oftmals ihre Gestalt und ihr Antlitz gewandelt. Generationen von Baumeistern verschiedener Baustile waren daran beteiligt. Die einzelnen Etappen der Geschichte hinterließen dabei ihre Spuren. Einzig und allein die Bestimmung der Burg blieb beständig. Noch heute ist sie offizielle Residenz des Präsidenten der Tschechischen Republik. Inmitten der Burganlage befindet sich der Veitsdom.

Viele weitere Informationen zur Prager Burg:
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Wache an der Prager Burg




Der Veitsdom (auch St.-Veits-Dom, tschechisch Katedrála oder chrám sv. Víta, voller Name Katedrála svatého Víta, Václava a Vojtěcha) auf der Prager Burg ist das größte Kirchengebäude Tschechiens.

Geschichte
Das Gebäude in seiner heutigen Form als Kathedrale im gotischen Stil wurde ab dem Jahr 1344 auf Anweisung Karls IV. erbaut, als auch Prag zum Erzbistum erhoben wurde, doch reicht die Geschichte des Baus bis in das 10. Jahrhundert zurück. Der Bau erfolgte anstelle einer 925 unter dem Hl. Wenzel errichteten Rotunde und der unter Spytihněv II. begonnenen dreischiffigen romanischen Basilika (ab 1060). Spytihnew starb allerdings bereits 1061; der eigentliche Bauherr der neuen Kirche war sein Bruder und Nachfolger Vratislav II. Die doppelchörige Basilika war wesentlich kleiner als der heutige Bau. Teile der Rotunde mit den Gräbern der Heiligen wurden in den Neubau integriert, so etwa die Südapsis mit dem Wenzelsgrab.

Zu Beginn leitete der französische Baumeister Matthias von Arras den gotischen Neubau. Nach seinem Tod 1352 führte der aus Schwäbisch Gmünd stammende Peter Parler und im letzten Viertel des 14. Jahrhunderts dessen Söhne Wenzel Parler und Johann Parler der Jüngere die Arbeiten fort. Bis zum Beginn der Hussitenkriege 1420 waren der Chor und der Grundstock des Hauptturms fertiggestellt. Die Kirche wurde als Krönungskirche der böhmischen Könige genutzt, hier befindet sich auch die Grablege der böhmischen Herrscher. In der Kronkammer des Doms werden die Krönungsinsignien (Wenzelskrone) aufbewahrt. Die endgültige Fertigstellung der Kirche nach einer Bauunterbrechung im 15. Jahrhundert dauerte bis zur Vollendung des Baus im Jahr 1929 durch Kamil Hilbert. Die Kirche wurde im neogotischen Stil weitergeführt und enthielt umstrittener Weise eine klassische Westfassade, die die ursprüngliche Süd-Ausrichtung des Baus ein wenig relativiert. Der Hauptturm blieb unvollendet.

Viele weitere Informationen zum Veitsdom:
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um 12 Uhr begann die große Wachablösung im 1. Burghof








hier marschieren die Wachen herein die abgelöst werden






vom Hradschin hatte man noch einmal einen schönen Ausblick auf Prag






Das Palais Waldstein oder Wallensteinpalais (tschechisch Valdštejnský palác) ist das größte Palais in Prag. Es befindet sich auf der Prager Kleinseite.

Der Palast wurde in den Jahren 1623-1630 im Auftrag von Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein, besser bekannt als Wallenstein, im Stil des frühen böhmischen Barocks erbaut, besitzt allerdings auch noch manieristische Züge. Ausgeführt wurde der Bau durch den Architekten Giovanni Pieroni, einem Schüler Galileo Galileis, unter Mitwirkung des Steinmetzen Zacharias Bussi de Campione. Die Entwürfe stammen von Andrea Spezza.

Die Loggia des Palais wurde nach Vorbildern ligurischer Architektur gestaltet und weist Ähnlichkeiten mit der Loggia des Domes von Livorno von Alessandro Pieroni auf. Die Innenräume der Loggia sind mit reichen Stuckdekorationen von Bartolomeo Baccio di Bianco geschmückt. Die Wandgemälde zeigen unter anderem Motive aus der Äneis und olympische Götter, bei denen Neptun und Mars hervorgehoben werden und sind von Kartuschen aus Stuck umrahmt, die neben Festons und Rollwerk auch mit Kriegstrophäen verziert sind. Sie verherrlichen - ähnlich wie im Festsaal des Palais - Wallenstein als Feldherrn, indem sie an dessen kriegerische Erfolge erinnern. Außerdem verdeutlichen sie auch dessen Bestrebungen, im Norden eine große Seemacht zu schaffen zu wollen. Im Jahr 1853 wurden die Gemälde übermalt, konnten aber 1954 wieder restauriert werden.

Zum Palast gehören auch weitläufige Gartenanlagen. Der Garten direkt vor der Loggia, der Giardinetto, wurde 1626/27 mit einem Neptun-Brunnen mit Bronzefiguren des aus den Niederlanden stammenden Bildhauers Adriaen de Vries ausgestattet, wobei einige der Figuren nach dem Tod des Künstlers im Jahr 1626 durch dessen Werkstattgehilfen fertiggestellt wurden. Der Brunnen wurde jedoch durch einen ursprünglich für das Palais Lobkowitz geschaffenen Brunnen mit einer Venus-Statue des Nürnberger Bronzegießers Benedikt Wurzelbauer von 1599 ersetzt. Die Figuren Adriaen de Vries' fanden eine Aufstellung im Garten und waren damit zu jener Zeit das einzige Beispiel einer antikisierenden Statuenaufstellung im Freien in tschechischen Landen. Die Venusfigur, wie auch sämtliche Figuren de Vries' wurden im Jahr 1648 gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges durch schwedische Truppen als Kriegsbeute nach Stockholm verbracht und befinden sich heute im Garten des königlichen Schlosses in Drottningholm. Die Venus konnte zwar 1889 zurückgewonnen worden, befindet sich aber seitdem in der Prager Burggalerie. Im Garten des Waldsteinpalais sind Abgüsse der originalen Skulpturen aufgestellt.

Nach der Ermordung Wallensteins 1634 wurde der Palast konfisziert, aber später von seinem Neffen Maximilian wieder erworben. Das Palais blieb im Besitz der Familie Waldstein bis 1945 und wurde danach erneut enteignet. Seit 1992 hat der Senat des Parlaments der Tschechischen Republik hier seinen Sitz.

Das Palais steht Samstags und Sonntags zur Besichtigung offen.

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im Garten des Palais






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