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Val di Concei - 18.9.08 - Tag 7
Adamellogebiet, Passo Croce Domini (ca. 1850 m)

Höhenmeter: 500 hm (von 1850 m auf 2350 m) + um die 200 hm


Gleich zu Beginn gab es viele Explosionsbrekzien.
Eine Brekzie oder Breccie ist ein Gestein, das aus Gesteinstrümmern grober, eckiger Form besteht, die in einer feinkörnigen Grundmasse liegen. Brekzien sind ähnlich aufgebaut wie die Konglomerate, bei denen jedoch im Unterschied zur Brekzie rundliche Gesteine in einem Bindemittel eingeschlossen sind.

Andere häufige vorkommende Prozesse, die eine Entstehung von Brekzien ermöglichen, sind Explosionsereignisse, wie etwa bei Vulkanausbrüchen. Hier bilden sich Eruptionsbrekzien und vulkanische Brekzien oder bei Ablagerung noch im Vulkanschlot so genannte Schlotbrekzien.

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"Sandstrand" ;-)








Mittagspause


Hier fanden wir Dolomit-Marmor, Granat und Forsterit.

Marmor - Petrographischer Begriff

Marmore sind Metamorphite (Umwandlungsgesteine), die mindestens 50 Volumenprozent Calcit, Dolomit und/oder Aragonit enthalten. Viele bestehen aus fast nur einem Karbonatmineral (d. h. sind monomineralisch). Marmore haben unter hohem Druck und/ oder hoher Temperatur eine Metamorphose erfahren. Die Kristallkörner des Calcits sind zumeist mit dem Auge erkennbar. Viele gehören zu den Paragesteinen, d. h. sie sind aus Sedimentiten (Ablagerungsgesteinen) hervorgegangen. Eine Ausnahme bilden Marmore, die eine zweite Metamorphose durchlaufen haben und schon vorher Marmore und damit Metamorphite waren, und solche, die aus der Umwandlung von Karbonatiten entstehen. Als Karbonatit wird in der Geologie ein seltenes magmatisches Gestein bezeichnet, das mehr als 50 % Karbonatminerale enthält. Vereinzelt kommen auch in Abfolgen karbonatischer Sedimentgesteine metamorphe Bereiche vor. Eine Klassifikation der gesamten Einheit als Marmor, Dolomit oder Kalkstein ist dadurch erschwert.
Dolomitmarmor ist metamorphisiertes reines Dolomitgestein.

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Granat und Forsterit im Dolomit-Marmor

Forsterit ist ein häufig vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der "Silicate und Germanate". Es kristallisiert im orthorhombischen Kristallsystem mit der chemischen Zusammensetzung Mg2[SiO4] und entwickelt meist tafelige bis prismatische Kristalle, aber auch körnige Aggregate.

Forsterit bildet mit Fayalit sowie mit Tephroit eine lückenlose Mischreihe, deren Zwischenglieder als "Olivin" bezeichnet werden.

Bildung
Forsterit bildet sich in mafischen bis ultramafischen Vulkaniten und in metamorph umgewandelten, dolomitischen Kalksteinen. Dort tritt er in Paragenese mit einer ganzen Reihe von Mineralen wie unter anderem Calcit, Chromit, Dolomit, Enstatit, Korund, Magnetit, Phlogopit, Plagioklas und Spinell auf.

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Die Granatgruppe ist eine wichtige Gruppe gesteinsbildender Minerale aus der Klasse der Silikate

Traditionell werden die Granate in zwei Untergruppen unterteilt:

Pyralspit-Gruppe (Aluminiumgranate):
* Pyrop - Mg3Al2(SiO4)3
* Almandin - Fe3Al2(SiO4)3
* Spessartin - Mn3Al2(SiO4)3

Ugrandit-Gruppe (Calziumgranate):
* Uwarowit - Ca3Cr2(SiO4)3
* Grossular - Ca3Al2(SiO4)3
* Andradit - Ca3Fe2(SiO4)3

Granate kommen in massiver Form oder körnig, häufig aber auch als makroskopische Kristalle vor, die bis zu 700 kg schwer werden können. Die genaue chemische Zusammensetzung steht immer mit jener des umgebenden Gesteins im Zusammenhang: So kommt beispielsweise der magnesiumreiche Pyrop häufig in Peridotiten und Serpentiniten vor, während grüner Uwarowit vor allem in chromhaltigem Serpentinitgestein auftritt.

Besonders häufig findet man Granate in metamorphen Gesteinen wie Gneis, Glimmerschiefer oder Eklogit; daneben treten sie auch in magmatischen Gesteinen und als Mineralseifen in Flusssedimenten auf.

Die meisten natürlich gefundenen Schmuckstein-Granate stammen heute aus den USA, aus Südafrika und Sri Lanka.

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etwas bearbeitet, damit die Granate (z.B. 1) und Forsterite (z.B. 2) besser herauskommen




wunderbare Bergwelt hier oben auf über 2000 m




Enzian


riesige Heuschrecke (Name ?)




Schließlich ging es noch auf einen 2350 m hohen Sattel. Hier oben war es deutlich kälter - immer wieder zogen dichte Hochnebelfetzen den Hang hoch. Das Gebiet in dem wir unterwegs waren, war von einer höheren Gebirgsgruppe nahezu umschlossen, so dass wir viel Glück mit dem Wetter hatten und sogar sehr oft die Sonne zu Gesicht bekamen.



kurz gab der Hochnebel die Sicht ein wenig frei


ganz unten etwas rechts des Sees machten wir Mittagspause




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