
Elba - 19.2.09 - Tag 1
Hinfahrt/Überfahrt
Wir setzten am späten Abend mit der Fähre "Moby" über nach Elba.
Fahrtzeit: etwa 1 Stunde



Elba im Dämmerlicht

Elba - 20.2.09 - Tag 2
Entstehung von Elba
Die 224 km² große Insel Elba liegt auf dem Festlandssockel Italiens und ist etwa 20 km vom
Festland entfernt, getrennt nur durch ein weniger als 100 m tiefes Schelfmeer. Während der
Eiszeit, als der Meeresspiegel um bis zu 120 m absank, war Elba daher Teil des Festlandes.
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(Quelle: Wikipedia)
Geologisch gehört Elba zum Apennin - ein junges und sehr aktives Gebirge
mit kräftiger Einengung und Hebung vom Neogen bis heute.
Der Apennin ist ein Gebirge, das als Akkretionskeil über einer Subduktionszone
angesehen werden kann. Anders als in den Westalpen fällt die Subduktionszone hier
nach Westen ein, die Adria wird unter den Apennin subduziert. Sie rollt zurück, was sich
in einer Öffnung des Tyrrhenischen Meeres und einer Rotation Italiens um ca. 50° gegen den
Uhrzeigersinn seit dem Eozän bemerkbar macht. Weitere Folgen sind eine Dehnung in den
internen Bereichen im Westen, einschließlich des Bereichs von Elba und ein aktiver
Magmatismus und erhöhter Wärmestrom (Thermalkraftwerk von Larderello).
Hatte sich noch im jüngeren Miozän ein richtiger Akkretionskeil mit nur kompressiven
Strukturen ausgebildet, ist dieser Keil durch verstärktes Rückrollen der
Subduktionszone im Pliozän insbesondere an seiner Rückseite (im Westen)
instabil geworden und in die Breite zerflossen. Große Grabensysteme (Florenz, Pisa)
und Strukturen wie in metamorphen Kernkomplexen sind entstanden. In Elba ist ein solcher
Kernkomplex beispielhaft aufgeschlossen (Halbinsel von Calamita, Zuccale Störung).
ein paar Bilder der kleinen Erkundungstour des Tages



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