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Elba - 22.2.09 - Tag 4
Strandaufschlüsse
Karte


Basalt am Strand (Punkt 1 in der Karte)
Basalt ist ein Vulkanit.
Ein Vulkanit (auch vulkanisches Gestein, Ergussgestein, Eruptivgestein, Effusivgestein oder Extrusivgestein) ist ein Gestein, das infolge vulkanischer Aktivität durch rasche Abkühlung einer Gesteinsschmelze an der Erdoberfläche entsteht. Vulkanite liegen als Lavastrom oder als Pyroklasten bzw. Pyroklastische Sedimente vor. Sie bilden gemeinsam mit den Plutoniten (Tiefengesteinen), die aus langsam in tieferen Bereichen der Erdkruste abkühlender Schmelze (Magma) entstehen, die Gruppe der magmatischen Gesteine (Magmatite).

(Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Vulkanit aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. Zur Literaturliste.)


Alle Basalte haben eine basische Zusammensetzung, das heißt, sie sind arm an SiO2. Vorherrschende Mineralgruppen sind Plagioklase und Pyroxene. Olivine und Foide treten in einigen Basaltvorkommen auf; sie können aber auch fehlen. Auch Biotit und Hornblende können auftreten. Alkalifeldspat und Quarz kommen in Basalten hingegen nicht oder nur untergeordnet vor.
Basalt ist das vulkanische Äquivalent zum Gabbro (Plutonit), der die gleiche chemische Zusammensetzung hat.

Erscheinungsbild
Basalt ist für gewöhnlich dunkelgrau bis schwarz. Er besteht zum größten Teil aus einer feinkörnigen Grundmasse. Gröbere, mit bloßem Auge zu erkennende Einsprenglinge sind relativ selten, können aber bei einigen Basaltvarietäten häufiger vorkommen.

Die Erscheinungsform erkalteter basaltischer Lava ist hauptsächlich von zwei Faktoren abhängig. Eruptierte Lava kühlt recht schnell aus zu einem zusammenhängenden Gesteinsgefüge, das je nach Temperatur und Gasgehalt als Pahoehoe-Lava oder als Aa-Lava erstarrt. Findet die Abkühlung jedoch verzögert statt, entstehen durch das Zusammenziehen nicht selten meterlange eckige Basaltsäulen (Säulenbasalt), die sich senkrecht zur Abkühlungsfläche bilden, bevorzugt mit einer hexagonalen (sechseckigen) Geometrie. Eine eher selten auftretende Erscheinungsform des Basaltes ist der Kugelbasalt, die man bevorzugt an Rändern von Basaltlagerstätten findet.

Entstehungszonen
Basalt ist, betrachtet man sowohl die Festländer als auch den Grund der Meere, das Gestein mit der größten Verbreitung. Nahezu alle tiefen Ozeanböden bestehen aus Basalt, der dort nur von einer mehr oder minder mächtigen Decke jüngerer Sedimente bedeckt wird. Entlang den weltumspannenden mittelozeanischen Rücken steigt die Lava empor und erzeugt durch die erkaltende Gesteinsschmelze neuen Ozeanboden zwischen auseinanderweichenden tektonischen Platten. Es gibt aber auch andere Entstehungsräume für marinen Basalt. Je nach Entstehungsort bezeichnet man den Basalt als
- MORB (mid ocean ridge basalt, an Spreizungszonen zw. zwei ozeanischen Platten),
- CMB (continental margin basalt, an Subduktionszonen zw. ozeanischer und kontinentaler Platte),
- IAB (island arc basalt, an Subduktionszonen zw. zwei ozeanischen Platten) oder
- OIB (ocean island basalt, an Hot-Spots innerhalb einer Platte).

(Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Basalt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. Zur Literaturliste.)




An der Straße von Magazzini Richtung Bagnaia (Punkt 2 in der Karte) - hier erklärt Prof. Lammerer etwas über die gewaltige synsedimentäre (mit synsedimentär bezeichnet man Vorgänge, die zeitgleich (synchron) mit der Ablagerung eines Sedimentgesteins ablaufen) Hangrutschung. Diese Rutschmasse wird auch als Megabrekzie (Olistolith) bezeichnet. Wann diese stattfand weiß man allerdings nicht; es passierte aber nicht alles auf einmal, sondern der Hang rutschte über mehrere Etappen ab (zeitliche Dimension: zwischen 100 Jahren und mehreren 1000 Jahren).

Sie besteht überwiegend aus Calpionellenkalk (Calpionellen sind vor allem in den pelagisch (als pelagisch bezeichnet man die küstenferne Hochseeregion) abgelagerten Kalken ("Calpionellenkalk") von Oberjura und Unterkreide relativ häufige Mikrofossilen. Es handelt sich um glockenförmige, calcitische Gehäuse mit umgeschlagenen Rändern von etwa 40 bis 150 μm (Mikrometer) Länge).
Es kommen aber auch noch kieselige Tone und Radiolarite vor; überwiegend als Brekzien anstehend, stellenweise ist aber auch noch eine Schichtung erkennbar, z.B. sind auch riesige Folgen hangabwärts gerutscht ohne das etwas verwirbelt wurde, wie rechts oben im Bild auch ein wenig zu erkennen ist.




die Volterraiostraße mit der Burg Volterraio




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