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6.6.10 - Prag (Praha)
- Prager Gärten -


Der königliche Garten (Královská zahrada) wurde 1534 von Ferdinand I angelegt und während des 30-jährigen Krieges kurzzeitig zerstört.
Hier wurden die ersten Tulpen in Europa angesiedelt, bevor sie in die Niederlanden gebracht wurden und sich diese zu einem Zentrum der Zwiebelpflanzen-, besonders der Tulpen-Zucht entwickelte.

Blick zum Veitsdom


Eichhörnchen rennen hier viele herum, süße Tierchen ;-)


Der königliche Sommerpalast (Královský letohrádek) oder auch das Lustschloss der Königin Anna mit dem "singenden Brunnen", der klingende Laute von sich gibt, wenn Wassertropfen auf die kleinen Metallglocken fallen (leider wurde das Areal bei unserem Besuch gerade renoviert).


ein Teil der Prager Burg


beeindruckender Kastanienbaum


Die Prager Burg (Pražský hrad) bildet das größte geschlossene Burgareal der Welt, liegt auf dem Prager Berg Hradschin (Hradčany) und ist das Ende des Königsweges.
Sie wurde im 9. Jahrhundert gegründet und hat während dieser Zeit oftmals ihre Gestalt und ihr Antlitz gewandelt. Generationen von Baumeistern verschiedener Baustile waren daran beteiligt. Die einzelnen Etappen der Geschichte hinterließen dabei ihre Spuren. Einzig und allein die Bestimmung der Burg blieb beständig. Noch heute ist sie offizielle Residenz des Präsidenten der Tschechischen Republik. Inmitten der Burganlage befindet sich der Veitsdom.

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Der Veitsdom (Katedrála svatého Víta, Václava a Vojtěcha) auf der Prager Burg ist das größte Kirchengebäude Tschechiens.

Das Gebäude in seiner heutigen Form als Kathedrale im gotischen Stil wurde ab dem Jahr 1344 auf Anweisung Karls IV. erbaut, als auch Prag zum Erzbistum erhoben wurde, doch reicht die Geschichte des Baus bis in das 10. Jahrhundert zurück. Der Bau erfolgte anstelle einer 925 unter dem Hl. Wenzel errichteten Rotunde und der unter Spytihněv II. begonnenen dreischiffigen romanischen Basilika (ab 1060). Spytihněv starb allerdings bereits 1061; der eigentliche Bauherr der neuen Kirche war sein Bruder und Nachfolger Vratislav II. Die doppelchörige Basilika war wesentlich kleiner als der heutige Bau. Teile der Rotunde mit den Gräbern der Heiligen wurden in den Neubau integriert, so etwa die Südapsis mit dem Wenzelsgrab.

Zu Beginn leitete der französische Baumeister Matthias von Arras den gotischen Neubau. Nach seinem Tod 1352 führte der aus Schwäbisch Gmünd stammende Peter Parler und im letzten Viertel des 14. Jahrhunderts dessen Söhne Wenzel Parler und Johann Parler der Jüngere die Arbeiten fort. Bis zum Beginn der Hussitenkriege 1420 waren der Chor und der Grundstock des Hauptturms fertiggestellt. Die Kirche wurde als Krönungskirche der böhmischen Könige genutzt, hier befindet sich auch die Grablege der böhmischen Herrscher. In der Kronkammer des Doms werden die Krönungsinsignien (Wenzelskrone) aufbewahrt. Die endgültige Fertigstellung der Kirche nach einer Bauunterbrechung im 15. Jahrhundert dauerte bis zur Vollendung des Baus im Jahr 1929 durch Kamil Hilbert. Die Kirche wurde im neogotischen Stil weitergeführt und enthielt umstrittener Weise eine klassische Westfassade, die die ursprüngliche Süd-Ausrichtung des Baus ein wenig relativiert. Der Hauptturm blieb unvollendet.

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Die Deutsche Botschaft Prag ist die höchste diplomatische Vertretung Deutschlands in der Tschechischen Republik. Sie befindet sich auf der Prager Kleinseite im Palais Lobkowitz.

[...] Der damalige Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher traf am Abend des 30. September 1989 ein. Er kam von Verhandlungen mit dem damaligen Außenminister der Sowjetunion Eduard Schewardnadse und anderen am Rande der UN-Vollversammlung in New York. Versammelten Journalisten sagte er, er möchte ihnen keine Mitteilung machen, da er zunächst mit den Deutschen aus der DDR sprechen wolle. Um 18:58 Uhr gab er vom Balkon des Palais aus bekannt:

"Liebe Landsleute,
wir sind zu Ihnen gekommen,
um Ihnen mitzuteilen,
dass heute Ihre Ausreise
(Tausendfacher Aufschrei und Jubel)
... in die Bundesrepublik Deutschland möglich geworden ist." [...]

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Blick auf Prag




gemütliche Kneipe ;-)


Das Palais Waldstein oder Wallensteinpalais (Valdštejnský palác) ist das größte Palais in Prag. Es befindet sich auf der Prager Kleinseite.

Der Palast wurde in den Jahren 1623-1630 im Auftrag von Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein, besser bekannt als Wallenstein, im Stil des frühen böhmischen Barocks erbaut, besitzt allerdings auch noch manieristische Züge. Ausgeführt wurde der Bau durch den Architekten Giovanni Pieroni, einem Schüler Galileo Galileis, unter Mitwirkung des Steinmetzen Zacharias Bussi de Campione. Die Entwürfe stammen von Andrea Spezza.

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Richtung Moldau - von hier aus hat man einen guten Blick auf das große Burgareal; mit Trambahn


kurz ging es an der Moldau entlang


Weiter ging es zum Botanischen Garten, der in der schönen Natur der Troja-Mulde angelegt wurde.
Erst seit 1992 ist er für die Öffentlichkeit zugängig.
Zum Areal gehören umfangreiche Weinberge mit der St. Klara-Kapelle, von wo man ein sehr gutes Panorama über die Stadt mit dem dominanten Troja-Schloss (Trojský zámek) und dem Stromovka-Garten hat.
Im Sommer 2003 wurde in der Nähe des Gartens das tropische Glashaus Fata Morgana gebaut, das 130 m lang und 13 m breit ist.


das Troja-Schloss (Trojský zámek)




St. Klara-Kapelle






betreten strengstens verboten ;-)


der Eingang zur Fata Morgana




Im ersten der drei Bereiche findet man trockene, halbwüstenartige Bedingungen (tagsüber 20-30°C, nachts 16-20°C, 35-55% Luftfeuchtigkeit), wie z.B. in Australien, Süd-Mexiko und einigen Regionen Afrikas.


Es folgt ein Bereich mit humiden, tropischen Bedingungen (tagsüber 22-30°C, nachts 20-26°C, 90-95% Luftfeuchtigkeit), wie z.B. in Südamerika, Teilen Australiens und Ozeaniens oder auch Afrikas und den Philippinen






fleischfressende Pflanze


7 m hoher Wasserfall


da versteckt sich noch ein Schmetterling (stark aus dem Bild heraus vergrößert)




Im letzten Teil sollte eigentlich das Hochgebirgsklima der amerikanischen Anden dargestellt werden, mit tagsüber 18-25°C, nachts 10-15°C und 80-90% Luftfeuchtigkeit. Tatsächlich war es dort heißer und feuchter als in den dargestellten Klimaten vorher ;-)


Der Vyšehrad ist einer der bekanntesten frühmittelalterlichen Burgwälle in Böhmen und liegt südlich der Prager Innenstadt unmittelbar am rechten Ufer der Moldau (Vltava). Als zweite Prager Burg der Přemysliden bereits im 10. Jahrhundert gegründet, wurde er in der Romanik und Gotik mehrfach ausgebaut. Die heutige Gestalt wird jedoch wesentlich durch den Umbau zu einer barocken Festung bestimmt.

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ein Bild aus Wikipedia - es zeigt den Burgwall von unten




Bilder des letzten Ausflugs nach Prag Anfang Oktober 2008.


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