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1.9.12 - Dresden & Elbsandsteingebirge


Leider spielte das Wetter nicht mit, trotzdem möchte ich hier ein paar Eindrücke meines ersten Besuchs in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden zeigen.


Die Frauenkirche in Dresden (ursprünglich Kirche Unserer Lieben Frau - der Name bezieht sich auf die Heilige Maria) ist eine evangelisch-lutherische Kirche des Barocks und der prägende Monumentalbau des Dresdner Neumarkts. Sie gilt als prachtvolles Zeugnis des protestantischen Sakralbaus und verfügt über eine der größten steinernen Kirchenkuppeln nördlich der Alpen.

Die Dresdner Frauenkirche wurde von 1726 bis 1743 nach einem Entwurf von George Bähr erbaut. Im Luftkrieg des Zweiten Weltkriegs wurde sie während der Luftangriffe auf Dresden in der Nacht vom 13. zum 14. Februar 1945 durch den in Dresden wütenden Feuersturm schwer beschädigt und stürzte am Morgen des 15. Februar ausgebrannt in sich zusammen. In der DDR blieb ihre Ruine erhalten und diente als Mahnmal gegen Krieg und Zerstörung. Nach der Wende begann 1994 der 2005 abgeschlossene Wiederaufbau, den Fördervereine und Spender aus aller Welt finanzieren halfen.

Am 30. Oktober 2005 fand in der Frauenkirche ein Weihegottesdienst und Festakt statt. Aus dem Mahnmal gegen den Krieg soll nun ein Symbol der Versöhnung werden.


Auf Wikipedia können noch mehr Details nachgelesen werden!


(Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Frauenkirche (Dresden) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.)


an zwei Stellen der Frauenkirche wurden Teile der Ruinen mitverbaut (an der linken Seite der Kirche ist so eine Stelle an den dunkleren Steinen zu erkennen)


die Gebäude um die Kirche herum wurden ebenfalls rekonstruiert, hier z.B. an den dunkleren grauen Stellen der Figuren zu sehen


2010 wurde das Dresdner Elbtal aus der Liste der UNESCO-Welterbestätten getrichen (Aufnahme 2004), da mitten durch das Elbtal eine Brücke gebaut wurde...


was soll man dazu noch sagen...


die Frauenkirche mit der Statue von Martin Luther davor


im Inneren der Frauenkirche


das alte Kreuz der Kirche


Statue von Gottfried Semper mit Frauenkirche im Hintergrund und der Dresdner Kunstakademie auf der rechten Seite des Bildes


Brühlsche Terrasse - Reste der Stadtbefestigung


am anderen Ufer der Elbe: das Sächsische Staatsministerium der Finanzen links der Carolabrücke und die Sächsische Staatskanzlei rechts der Brücke


die Elbe mit Augustusbrücke


Blick entlang der Stadtbefestigung: links die Dresdner Kunstakademie, in etwa der Bildmitte die Kathedrale Sanctissimae Trinitatis, rechts daneben die Semperoper


Dresdner Kunstakademie


Blick zur Frauenkirche, dahinter der Rathausturm


Blick die Münzgasse entlang bis zum Neumarkt (Platz vor der Frauenkirche)




Die Katholische Hofkirche in Dresden, seit 1980 Kathedrale Sanctissimae Trinitatis (Kathedrale der heiligsten Dreifaltigkeit), ist Kathedrale des Bistums Dresden-Meißen sowie eine Stadtpfarrkirche Dresdens. Die Katholische Hofkirche wurde unter Kurfürst Friedrich August II. von Sachsen durch Gaetano Chiaveri von 1739 bis 1755 im Stil des Barocks errichtet. Im Jahr 1964 bereits zur Konkathedrale erhoben, wurde sie 1980 durch die Verlegung des Bischofssitzes von Bautzen nach Dresden zur Kathedrale des Bistums Dresden-Meißen.

Als ehemalige Hofkirche ist sie durch einen Übergang mit dem Residenzschloss verbunden und liegt am Altstädter Elbufer. Sie entstand nahezu gleichzeitig mit der evangelischen Frauenkirche, die 300 Meter entfernt den Neumarkt prägt.


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Die Semperoper in Dresden ist das Opernhaus der Sächsischen Staatsoper Dresden, die als Hof- und Staatsoper Sachsens eine lange geschichtliche Tradition hat. Klangkörper der Staatsoper ist die traditionsreiche Sächsische Staatskapelle Dresden. Die Semperoper befindet sich am Theaterplatz im historischen Stadtkern von Dresden. Sie ist nach ihrem Architekten Gottfried Semper benannt.


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Der Zwinger ist ein Gebäudekomplex mit Gartenanlagen im Zentrum Dresdens. Das unter der Leitung des Architekten Matthäus Daniel Pöppelmann und des Bildhauers Balthasar Permoser errichtete Gesamtkunstwerk aus Architektur, Plastik und Malerei gehört zu den bedeutenden Bauwerken des Barock.

Der Zwinger war als Vorhof eines neuen Schlosses konzipiert, das den Platz bis zur Elbe einnehmen sollte. Dieses bei Baubeginn 1709 von Kurfürst Friedrich August I. verfolgte Konzept wurde nach dessen Tod aufgegeben. Der Zwingerbau wurde zur Elbseite hin mit einer Mauer abgeschlossen, er fand erst über ein Jahrhundert später mit der Sempergalerie den heute dort sichtbaren Abschluss.

Im Zwinger sind heute die Gemäldegalerie Alte Meister, der Mathematisch-Physikalische Salon, die Porzellansammlung und die Rüstkammer untergebracht. Diese Nutzung des Zwingers als Museumkomplex ist seit dem 18. Jahrhundert unter den jeweiligen Zeiteinflüssen gewachsen. Die ursprüngliche Zweckbestimmung als Orangerie und Garten sowie als repräsentatives Festareal ist dabei in den Hintergrund getreten.


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Zwingerhof


Der Fürstenzug in Dresden ist ein überlebensgroßes Bild eines Reiterzuges, aufgetragen auf rund 23.000 Meißener Porzellanfliesen. Das 102 Meter lange, als größtes Porzellanbild der Welt geltende Kunstwerk stellt die Ahnengalerie der zwischen 1127 und 1904 in Sachsen herrschenden 35 Markgrafen, Herzöge, Kurfürsten und Könige aus dem Geschlecht des Fürstenhauses Wettin dar.

Der Fürstenzug befindet sich in der Augustusstraße, zwischen Georgentor auf der einen Seite und dem Johanneum auf der anderen Seite. Hier wurde er von 1904 bis 1907 auf der Außenseite des Stallhofs vom Dresdner Residenzschloss angebracht.


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Dann ging es wieder zum Auto zurück und weiter nach Pirna zum Mittagessen.


Die nachfolgenden 3 Bilder sind Handybilder und daher von schlechterer Qualität.


in Pirna an der Elbe - überall sieht man Hochwassermarken - unglaublich wie hoch das Wasser 2002 stand...links hinten kann man sehen wo die Elbe eigentlich fließt...


ein Bankräuber wurde gesucht...


...ein Holzbankräuber... ;-)




Nach dem Mittagessen fuhren wir noch kurz ins Elbsandsteingebirge.


Das Elbsandsteingebirge ist ein vorwiegend aus Sandstein aufgebautes Mittelgebirge am Oberlauf der Elbe in Sachsen (Deutschland) und Nordböhmen (Tschechien). Es ist etwa 700 km2 groß und erreicht Höhen bis 723 Meter über dem Meeresspiegel. Der deutsche Teil wird im Allgemeinen als Sächsische Schweiz, der tschechische als Böhmische Schweiz bezeichnet. Der heute häufiger gebrauchte Begriff "Sächsisch-Böhmische Schweiz" ist davon abgeleitet.


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Aufstieg zum Papststein (451 m)


Verwitterungsformen






die markanten Tafelberge sind der Königsstein, 361 m (links) und der Lilienstein, 415 m (rechts)


Blick zum Gohrisch, 440 m


Der Königstein zählt als markanter Tafelberg zum Elbsandsteingebirge und befindet sich westlich oberhalb der gleichnamigen Gemeinde Königstein/Sächs. Schweiz auf dem linken Ufer der Elbe. Er beherbergt die Festung Königstein auf seinem fast zehn Hektar großen Sandsteinplateau, das bis auf 360,6 m über dem Elbe- und Bielatal aufragt.


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Der Lilienstein ist einer der markantesten Berge in der Sächsischen Schweiz in Sachsen. Der Lilienstein ist der einzige rechtselbische Tafelberg und stellt das Symbol des Nationalparks Sächsische Schweiz dar.


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links im Bild die Hunskirche (Felsen) am Papststein


Stefan


und ich


der Malerweg ist der Hauptwanderweg des Elbsandsteingebirge


oben angekommen - erst mal den Ausblick genießen ;-)


Blick auf Papstdorf




der 723 m hohe Schneeberg, Cz ist der höchste Berg des Elbsandsteingebirges


Prost ;-)


Tiefblick


der 619 m hohe Rosenberg, Cz (rechts) ist der zweithöchste Berg des Elbsandsteingebirges




Stefan beim diskutieren mit einem anderen Wanderer






Gasthaus auf dem Papststein





Da wir zum Abend hin noch ein wenig Zeit hatten, fuhren wir noch zum Schloss Pillnitz.


schöne Häuschen auf dem Weg zum Schloss




Das Schloss Pillnitz aus dem 18. Jahrhundert liegt an der Elbe in dem ehemaligen Dorf Pillnitz, das heute als Stadtteil zu Dresden gehört. Es besteht im Wesentlichen aus drei Gebäudeteilen, dem an der Elbe liegenden Wasserpalais, dem zum Hang hin gegenüberliegenden Bergpalais und dem diese an der Ostseite verbindenden Neuen Palais. Der von den Gebäuden eingeschlossene barocke Lustgarten wird durch einen umliegenden Schlosspark ergänzt.

Schloss Pillnitz ist ein hervorragendes Beispiel für die Chinamode des 18. Jahrhunderts. Kurz nach Fertigstellung fand 1791 hier eine Fürstenzusammenkunft statt, deren Ergebnis als Pillnitzer Deklaration in die Weltgeschichte einging.

Heute befindet sich im Neuen Palais das Schlossmuseum Pillnitz, während im Berg- und Wasserpalais das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden untergebracht ist.


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Bergpalais


Wasserpalais


das Neue Palais


die Tritonengondel diente dem höfischen Verkehr zwischen Pillnitz und der Residenz in Dresden


Weinbergkirche






Die über 230 Jahre alte und etwa 8,90 Meter hohe Pillnitzer Kamelie gilt als eine botanische Sehenswürdigkeit. 1801 an ihren heutigen Platz gepflanzt, ist sie eine der ältesten japanischen Kamelien in Europa. Im Zeitraum Februar bis April erscheinen bis zu 35.000 Blüten.


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Kamelie mit Gewächshaus


viele Eichhörnchen rennen hier herum




Hochwassermarken am Wasserschloss


um einen Eindruck zum Hochwasser 2002 zu bekommen, habe ich ein Bild gemacht, das die unterste Stufe an der Elbe und die Hochassermarke von 2002 (oben am Torbogen) zeigt - beeindruckend


und das ganze von oben (leider nur abfotografiert), auf focus.de im Vergleich: klick




Dresden und Elbsandsteingebirge an einem Tag...uff...bei schönerem Wetter komme ich irgendwann definitiv wieder in diese tolle Gegend! Und vielen Dank an Stefan für die fachkundige Führung!


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